Schematherapie


 

Die Schematherapie ist ein integratives Psychotherapieverfahren, das davon ausgeht, das frühe Bindungs- und Beziehungserfahrungen sowie intensive emotionale Erlebnisse das Denken, Fühlen und Handeln prägen, indem diese Erfahrungen in Form kognitiv-emotionaler Schemata neuronal abgespeichert werden (oft spricht man von „eingebrannten Spuren im Gedächtnis“), die durch gegenwärtige Situationen immer wieder aktiviert werden. Einige Bestseller, die sich auf verschiedenste Weise mit dem inneren Kind auseinandersetzen, beruhen auf genau diesem Konzept der Schematherapie.

Das eigene Verhalten zu verstehen, seine verschiedenen Verhaltensmuster dem oft zitierten „inneren Kind“ oder z.B. dem „inneren Kritiker“ und „inneren Antreiber“ zuordnen zu können und dabei zu erkennen, welche eigenen Bedürfnisse eigentlich vorhanden sind und nicht befriedigt wurden und werden, hilft allein schon, sich von seinem eigenen kognitiv-emotionalen Erleben zu distanzieren und somit die erlebte Belastung zu reduzieren.

Ziel der Schematherapie ist es letztendlich, einen gesunden erwachsenen Umgang mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen zu finden, d.h. also, die als belastend erlebten Verhaltensmuster zu unterbrechen und bewusst umzulernen. Mithilfe der EMDR-Methode kann ich diesen Lernprozess zusätzlich ressourcenorientiert unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie unter:https://www.therapie.de/psyche/info/index/therapie/schematherapie/artikel/

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